Dialyse zu Hause
Die Heimdialyse: zeitliche Flexibilität für die Patienten
Die Heimdialyse ist eine Alternative zur Therapie im Dialysezentrum. Während sich die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) bereits als Form der Heimdialyse fest etabliert hat, ist die Heim-Hämodialyse noch vergleichbar wenig verbreitet. Gerade berufstätigen Patienten ermöglicht die Heimdialyse ein möglichst freies Leben. Sie können ihre Behandlungstermine nach ihren beruflichen Erfordernissen und privaten Wünschen einrichten. Die Fahrt zum Dialysezentrum entfällt und bedeutet zusätzlichen Zeitgewinn.
Die Heim-Hämodialyse ist aufgrund der hohen Anforderungen nur für eine kleine Gruppe von meist deutlich jüngeren Patienten geeignet. Ältere Dialysepatienten leiden jedoch oft an weiteren Krankheiten, die eine Dialysebehandlung in den eigenen vier Wänden sehr erschweren. Darüber hinaus müssen ausreichend Platz für die Behandlung und ein Dialysehelfer zur Verfügung stehen.
Die Heim-Hämodialyse erfordert eine intensive Schulung
Für die Heim-Hämodialyse wird der Patient zusammen mit einem Dialysehelfer intensiv geschult. Die Aufgabe des Dialysehelfers können etwa Lebenspartner oder Familienangehörige übernehmen. Beide lernen, die Dialysemaschine zu bedienen und auch mit kleineren Komplikationen fertig zu werden, die bei der Behandlung auftreten könnten. Der Heim-Hämodialysepatient übernimmt eine größere Verantwortung für sich, weil er zu Hause für den Behandlungsablauf selbst verantwortlich ist.
Fresenius Medical Care fördert die Heimdialyse
Im Jahr 2004 hat Fresenius Medical Care unter dem Namen „Continuum“ ein Programm gestartet, mit dem das Unternehmen seinen globalen Marktanteil bei der Heimdialyse weiter ausbauen will. Ende 2008 versorgte Fresenius Medical Care etwa 35.000 Peritonealdialyse-Patienten und mehr als 3.500 Heim-Hämodialyse-Patienten. Mit „Continuum“ will das Unternehmen seine Patienten mit exzellenten Produkten und umfassenden Trainingsangeboten unterstützen, um die Heimdialyse einfacher und auch sicherer zu machen.
Heim-Hämodialyse – Eine Informationsbroschüre für Patienten (PDF-Datei 691 kb)
