Dialysator
Der Dialysator ersetzt wichtige Funktionen der Niere
Der Dialysator übernimmt bei der Hämodialyse als künstliche Niere wichtige Funktionen des natürlichen Organs: In einem etwa 30 Zentimeter langen Kunststoffrohr fließt das Blut des Patienten durch bis zu 20.000 haarfeine Röhrchen (Kapillaren). Die Kapillaren bestehen aus Fresenius Polysulfon, einem speziellen Kunststoff, der sich durch eine besonders gute Reinigungsleistung und Blutverträglichkeit auszeichnet. Über Poren in diesen Kapillaren werden Stoffwechselgifte sowie überschüssiges Wasser aus dem Blut gefiltert und anschließend von einer Spülflüssigkeit (Dialysat) abtransportiert. Blutzellen und wichtige Proteine verbleiben dagegen im Blut. In den meisten Industrieländern werden Dialysatoren als Einmal-Produkte verwendet.
Fresenius Polysulfon sehr gut verträglich
Fresenius Polysulfon hat sich in klinischen Studien als biologisch besonders gut verträgliches Material erwiesen. Diese Biokompatibilität der Membran hat entscheidenden Einfluss auf den Behandlungserfolg, denn immerhin passiert jeder Liter Blut während einer Behandlung etwa zehn- bis zwölfmal die feinen Kapillaren. Eine weiter optimierte Form von Fresenius Polysulfon ist die ebenfalls von Fresenius Medical Care entwickelte und produzierte Helixone-Membran. Sie kommt in den Dialysatoren der FX-class und der Opftiflux-Serie zum Einsatz und ermöglicht eine noch höhere Blutreinigungsleistung. Die künstlichen Nieren dieses Typs sind zudem kleiner und leichter als herkömmliche Modelle.
High-Flux-Dialysatoren besonders effizient
Die meisten Patienten haben eine deutlich größere Überlebenschance, wenn sie mit High-Flux- statt mit Low-Flux-Dialysatoren behandelt werden. Das hat eine 2007 veröffentlichte internationale Studie von Nierenfachärzten ergeben. Fachleute führen die besseren Überlebenschancen bei einer Behandlung mit High-Flux-Dialysatoren auf eine effizientere Entfernung größerer Stoffwechselmoleküle aus dem Blut zurück. High-Flux-Membranen haben zweieinhalbmal so große Poren wie Low-Flux-Membranen und eine höhere Wasserdurchlässigkeit. Damit kommen High-Flux-Membranen in ihren Filtereigenschaften der glomerulären Basalmembran der menschlichen Niere besonders nahe und ermöglichen es, dem Organismus in kürzerer Zeit größere Mengen an Flüssigkeit sowie an toxischen harnpflichtigen Substanzen entziehen. Darüber hinaus kann eine High-Flux-Dialyse helfen, die Restfunktion der Niere über einen längeren Zeitraum zu erhalten.
Die meisten Dialysatoren weltweit stammen von Fresenius Medical Care
Mit modernen Dialysatoren setzt Fresenius Medical Care höchste Standards. Weltweit vertrauen Ärzte und Pflegekräfte den Produkten dieses Unternehmens, die ihnen die bestmögliche Behandlung ihrer Patienten ermöglichen. Mehr als 40 Prozent der jährlich weltweit verkauften künstlichen Nieren stammen deshalb aus den Entwicklungs- und Produktionsstätten von Fresenius Medical Care in St. Wendel im Saarland, Ogden im US-Bundesstaat Utah, im japanischen Inukai und im französischen L’Arbresle.
